Laserverjüngung: Alles über die Methode

Unabhängig davon, wie schön die Natur Ihnen die Haut geschenkt hat, sind die Besitzer der schönen Hälfte der Menschheit mit zunehmendem Alter zunehmend mit verschiedenen Mängeln konfrontiert. Mit zunehmendem Alter erschlafft die Haut, wird faltig und verliert an Elastizität. Aber die moderne Wissenschaft steht nicht still und immer mehr Kosmetikkliniken und -praxen bieten ihre Verjüngungsdienste an. Eine der fortschrittlichsten Technologien in diesem Bereich ist die Laserkosmetologie.

Mit Beginn des Lasereinsatzes hat sich das Angebot an kosmetischen Leistungen zur Erscheinungsbildkorrektur deutlich erweitert. Bei der Laserverjüngung werden Wärmestrahlen unterschiedlicher Wellenlänge und unterschiedlicher Intensität auf ausgewählte Körperbereiche angewendet. Immer mehr ausländische und inländische Fachkräfte steigen auf den Einsatz nichttraumatischer Technologien um. Und der Laser ist das beste Beispiel dafür.

Verfahren zur Laserverjüngung

Das Prinzip der Laserverjüngung besteht darin, dass dieses Verfahren zu einer Erhöhung der Kollagensyntheserate führt. Kollagen ist ein spezielles Protein, das die Haut aufbaut und ihr Festigkeit und Elastizität verleiht. Durch die Erhöhung der Kollagenmenge wird die Haut selbst elastischer und jugendlicher. Die Produktion von Kollagen wird dadurch bestimmt, dass der Laserstrahl beim Eindringen in die Haut alte Kollagenfasern zerstört und Fibroblasten aktiviert. Eine verstärkte Hautregeneration beginnt.

Die Laserverjüngung stellt die Hautdurchblutung deutlich wieder her und erhöht ihre regenerativen Eigenschaften. Der Laserstrahl erlaubt kein tiefes Eindringen und keine Schädigung der Haut, der Eingriff ist praktisch untraumatisch. Da durch den Eingriff keine offenen Wunden entstehen, ist keine Erholungsphase erforderlich. Die leichte Rötung, die nach dem Eingriff auftritt, verschwindet bei richtiger Pflege recht schnell.

Heutzutage sind Laser verschiedener Hersteller auf dem Markt erhältlich. Ihr Hauptunterschied besteht in der abgegebenen Leistung, der Entfernung zwischen den beiden betroffenen Punkten und der Bestrahlungszeit.

Hinweise zum Eingriff

Indikationen für das Verfahren:

  1. Falten, schlaffe Haut;
  2. Gefäßformationen, Rosacea;
  3. Gravitations-Ptosis (Herabhängen der Augenlider) unterschiedlicher Schwere;
  4. Vorhandensein unerwünschter Haare;
  5. Vergrößerte Poren;
  6. Überschüssige Haut (z. B. an den Augenlidern);
  7. Das Vorhandensein von Narbengewebe, Dehnungsstreifen;
  8. Altersflecken und Sommersprossen.

Zwei Wochen vor dem Eingriff sollten Sie kein Sonnenbad nehmen (Fotobräunung ist ebenfalls verboten) und keine Tetracyclin- und Fluorchinolon-Medikamente einnehmen. Auch vor dem eigentlichen Eingriff sollten Sie keine alkoholhaltigen Produkte auf die Haut auftragen. Nach dem Eingriff bleibt das Bräunungsverbot bestehen; Die Haut muss gründlich mit Sonnenschutzmitteln geschmiert werden, vorzugsweise mit einem hohen Grad an Schutzfiltern gegen ultraviolette Strahlen.

Auch nach dem Eingriff gibt es Einschränkungen:

  • nehmen Sie keine Tetracyclin-Medikamente ein (2 Wochen);
  • Besuchen Sie das Badehaus nicht und es ist auch verboten, Ihr Gesicht mit heißem Wasser zu waschen.
  • Verwenden Sie keine Kosmetika, die Alkohol enthalten.

Kontraindikationen für Laser-Gesichtsverjüngungsverfahren:

  1. Frische Bräune;
  2. Das Vorhandensein von Hautkrankheiten im akuten Stadium (z. B. Herpes);
  3. Erkrankungen des Bindegewebes;
  4. Diabetes mellitus im Stadium der Dekompensation;
  5. Hypertonie;
  6. Störungen des Immunsystems;
  7. Systemische Blutkrankheiten;
  8. Herzischämie;
  9. Onkologische Erkrankungen;
  10. Einnahme von Retinoid-Medikamenten sechs Monate vor dem Eingriff (lokale Retinoide – 2 Wochen vor dem Eingriff);
  11. Auch für schwangere und stillende Frauen werden Lasereingriffe nicht empfohlen.
Vorteile

Diese Technik ist sehr effektiv und komplikationslos.

Vorteile:

  • Kurze Erholungsphase. Bereits eine Woche nach dem Eingriff macht sich ein positives Ergebnis in Form einer verbesserten Hautfarbe bemerkbar, die Haut wird glatt und elastisch. Die Haut erneuert sich noch weitere drei Monate nach dem Eingriff.
  • Minimaler Schaden.
  • Kann bei jedem Hauttyp angewendet werden.
  • Kurze Eingriffszeit (10-40 Minuten).
  • Berührungslose Technik.
  • Sie können eine große Hautfläche in einem Eingriff behandeln.
  • Gleichzeitig verbessert es die Hautelastizität und reduziert Hyperpigmentierung.
  • Möglichkeit der individuellen Anpassung des Lasers an einen bestimmten Patienten.
  • Möglichkeit der Durchführung in Bereichen mit besonders empfindlicher Haut (Augenlidhaut – Pseudoblepharoplastik, Hals, Dekolleté usw.).
  • Möglichkeit der Anwendung in Kombination mit anderen kosmetischen Verfahren und Produkten: Laserpeeling, Mesotherapie, „Schönheitsinjektionen“, Konturierung und chemische Peelings.

Bruchteil von CO2

Die fraktionierte Hautverjüngung per Laser ist einer der fortschrittlichsten und beliebtesten Bereiche der ästhetischen Medizin. Die Fraktionierung wird durch die Aufteilung des Laserstrahls in viele Mikrostrahlen erreicht.

Zur Verjüngung werden zwei Arten von Lasern eingesetzt:

  1. Ablativ, das zur Verdunstung von Gewebe führt;
  2. Nicht ablativ, was einen Gewebekoagulationseffekt verursacht.

Der 1964 erfundene ablative Kohlendioxidlaser fand erstmals in der Chirurgie Anwendung. Es wurde zum Schneiden von Weichgewebe verwendet. Seit 1996 findet es seine Anwendung in der Kosmetik; Es wurde für die klassische Lasererneuerung eingesetzt. Der CO2-Laser wird oft als „Goldstandard“ bezeichnet. Sein Hauptkonkurrent auf dem Markt für ablative Laser ist der Er:YAG-Laser. Im Vergleich zu seinem Konkurrenten hat der CO2-Laser eine geringere Eindringtiefe.

Die Wellenlänge des CO2-Lasers beträgt 10600 nm. Beim Schleifen mit diesem Laser wird fast die gesamte Schicht der Epidermis entfernt (ungefähr bis zu einer Tiefe von 10–30 Mikrometern). In diesem Fall erreicht der thermische Schaden die Dermis und führt zur Kollagenproduktion. Dadurch werden tiefe Falten geglättet und der Hautton erhöht.

Laser-Hauterneuerung

Die klassische Laser-Hauterneuerung in der modernen Kosmetik tritt zunehmend in den Hintergrund und wird praktisch nicht mehr eingesetzt. Im Gegensatz zu einer solchen Oberflächenerneuerung ist das Verfahren zur Laser-Hautverjüngung mit fraktioniertem CO2 punktueller (fraktionierter) Natur. Das bedeutet, dass nicht die gesamte Haut verletzt wird, sondern es zu einem Wechsel geschädigter und unbeschädigter Bereiche kommt.

Dank dieser Funktion wird die Wiederherstellungszeit erheblich verkürzt. Die Parameter des Verfahrens sind präzise ausgewählt, was eine dosierte und sichere Einwirkung ausschließlich auf bestimmte Hautschichten ermöglicht. Die Haut wird elastisch, die Haut wird deutlich gestrafft, feine und tiefe Fältchen, Narben und Dehnungsstreifen verschwinden oder werden deutlich reduziert, das Hautbild verbessert sich und Poren werden spürbar verkleinert.

Fachleute empfehlen je nach individuellen Besonderheiten und Bedürfnissen 2-5 Eingriffe, um eine nachhaltige und langfristige Wirkung zu erzielen. Der Abstand zwischen den Eingriffen beträgt 4 Wochen. Die Wirkung hält 5-6 Jahre nach dem Kurs an.

Nach Abschluss der Eingriffe verbessert sich der Hautzustand im Laufe von 3 bis 6 Monaten allmählich. Dies wird durch die Eigenschaft der Laserverjüngung erklärt, ihre Wirkung zu akkumulieren. Die maximale Kollagenproduktion wird etwa sechs Monate nach dem letzten Eingriff erreicht. So wird die Haut mit der Zeit immer jugendlicher.

Die Laserverjüngung ist eine moderne Technik, die sich auf dem Kosmetikmarkt erfolgreich bewährt hat und durch die der Hautzustand deutlich verbessert wird. Dieses Verfahren trägt dazu bei, Selbstvertrauen und Selbstvertrauen zu erlangen.